Dann mal viel Spaß mit Opel. Da fehlt es im E-Mobilbereich an so vielem.
Zustimmung - Läuft bei mir unter Stellantis und da ist Cariad in der Tat besser.
Dann mal viel Spaß mit Opel. Da fehlt es im E-Mobilbereich an so vielem.
Zustimmung - Läuft bei mir unter Stellantis und da ist Cariad in der Tat besser.
Um mal ein Gefühl zu vermitteln. Die Schlechtwegerprobungen inklusive Belgisch Block sind viele tausende Kilometer lang. Da passiert in Mitteleuropa nichts bei normalem Gebrauch während der üblichen Lebensdauer.
Jeder Markt bekommt was er vermeintlich braucht. Irgendwie klingt das für mich nach virtue signaling.
USA - VW siehe unten
"21.05.25 Düsseldorf. Der Autobauer Volkswagen passt seine Konzernstrategie in Sachen Diversität an und will die US-Tochtergesellschaften bei künftigen Berechnungen nicht mehr einbeziehen. Das erklärte VW-Rechtsvorstand Manfred Döss am Freitag auf der virtuellen Hauptversammlung der Wolfsburger..."
Was ich nicht verstehe ist wie die Software so teuer gewesen sein kann.
Das was die Endkunden in der Regel beanstanden ist nur ein kleiner Teil der SW Entwicklung von Cariad.
SW für Automotive hat ganz andere Sicherheitsanforderungen bzw. regulatorische Anforderungen und das kostet unglaublich Aufwand . Die Fehlerhäufigkeit von IOS, Windows, Linux kann man sich im Auto bei Sicherheitsanwendungen nicht leisten. Da liegen Welten dazwischen. Alles muss nach klaren Vorgaben und Qualitätsanforderungen entwickelt, getestet, dokumentiert und abgenommen werden.
Die Automotive-Software ähnelt mehr der für die Kraftwerks- oder Flugzeugindustrie mit dem Unterschied dass ein Pilot ein Profi ist und ein Autofahrer zum Teil schon bei einer Gefahrenbremsung überfordert ist. (SW für LKW ist häufig billiger).
Diese Besonderheiten führen bei der Automobilsoftware in meiner Wahrnehmung insbesondere bei deutschen Herstellern zu einer anderen / konservativeren Vorgehensweise auch bei vermeintlichen unkritischen Features. Wenn im Betrieb was schiefgeht, dann steht man vor Gericht gerade auch in USA oder hat ein teures Feldproblem.
Unabhängig davon halte ich die SW Entwicklung bei Cariad als die schwächste bei den deutschen Herstellern.
Software für Autos wird anders entwickelt als bei Mobiltelefonen. Die SW Architektur der "alten" Hersteller (VW, BMW, MB, Ford, Stellantis, Toyota, ...) ist da auch sehr ähnlich. M. Speicher hat die Problematik der verteilten Steuergeräte schon gut beschrieben.
Die neuen Hersteller inkl. Tesla sind da früher auf den Zentralrechneransatz gegangen, weil keine Rücksicht genommen werden musste.
Beide Strategien sind aber technisch möglich und auch mit Einzelgeräten und Autosar kann man gute fehlerarme SW liefern.
Bei Cybersecurity, autonomen Fahren, generell funktionaler Sicherheit sind die deutschen Hersteller sogar richtig führend bzw. sicher für den Fahrer.
Was hier bemängelt wird ist eher die Funktionsdefinition (Features) und die Umsetzung hinsichtlich Qualität und Schnelligkeit bei VW/Cariad. Und da hat sich Cariad nicht mit Ruhm bekleckert und andere "alte" Hersteller wie beispielsweise BMW machen das besser.
Ich kenne Cariad nicht von innen. Allerdings scheinen da doch über ambitionierte Ziele mit der Brechstange angegangen worden zu sein. Jeder der sich nicht versteckt hatte wurde als SW Entwickler oder gar SW Manager eingestellt. Insofern ist der neue Pfad mit Partnern und etwas Gesundschrumpfen sinnvoll. Hoffentlich bleiben die guten Leute an Bord.
Der Artikel gibt für einen Außenstehenden wenig her. Insbesondere der interne Umsatz mit Software von der VW Tochter Cariad an die anderen VW Töchter kann ja alles bedeuten vom Discount bis zum High End Preis für Softwarelieferungen. Skoda muss ja dort kaufen ob sie wollen oder nicht. Porsche/Audi konnten da noch eher Einfluss zumindest bei der Ausrollung nehmen.
Strategisch musste VW eine Softwareeinheit aufstellen. Die Rahmenbedingungen zum Start waren damals ziemlich schlecht und eine "Arrondierung" ist sicher überfällig.
Offen gestanden bin ich mit der Softwarequalität auch beim Elroq noch etwas negativ überrascht.
Ich war auch überrascht aber irgendwo muss Skoda ja sparen. Ich bin da auch gefährdet, den Deckel beim Ausparken aus der Garage abzufahren.
Alles anzeigenHallo zusammen,
ich bin vor 1,5 Wochen einen Elroq 85 probegefahren und war direkt erschrocken, wie schlecht er doch reagiert hat, als ich das erste Mal die Bremse etwas stärker treten musste (da kam nichts). Der Verkäufer hat mir dann gesagt, dass das ein normales Verhalten bei den Elektroautos ist - zumindest bei Skoda / VAG. Ein Mustang Mach-E den ich vor einigen Wochen Probe gefahren bin, hat wie ein normales Auto / ein normaler Verbrenner reagiert. Grund ist nach Aussage des Verkäufers die Tatsache, dass das Bremspedal erst einmal nur eine höhere Rekuperation auslöst und erst auf den letzten 30% auch die mechanische Bremse betätigt wird.
Dass das so stimmt, konnte ich mittlerweile nun auch auf diversen Internetseiten lesen.
Ich gehe davon aus, dass dies ein "einfaches Umgewöhnen" ist (Bremspedal reagiert anders / man fährt beim Elektroauto noch mehr so, dass man möglichst wenig bremst / ...), aber gibt es da evtl. noch weitere Möglichkeiten hier irgendwo was einzustellen (in den Einstellungen, etc.)?
Nichts desto trotz habe ich mir vor ein paar Tagen einen Elroq 85 Sportline bestellt, da ich das Auto einfach mega toll finde. Bis es kommt, dauert es noch etwas (mit Glück noch vor Weihnachten - eine Bestätigung habe ich aufgrund der Werksferien noch nicht), aber man kann ja solchen Themen jetzt schon nachgehen. Von daher wäre es toll wenn ihr mir eure Tipps oder auch eure Erfahrungen, etc. geben könntet.
Vielen Dank schon im Voraus!
Gruß
Andi aka threadstone
Das Bremsverhalten ist mir bei der Probefahrt in Februar mit einem 85er auch unangenehm aufgefallen. Wobei dort eigentlich eher das Überblenden (Wechsel auf mechanische Bremse) ziemlich schlecht/unharmonisch war. Das ist ein reines Abstimmungsthema. Mein Sportline 85 vom Juni ist da interessanterweise subjektiv deutlich besser abgestimmt (oder ich bilde es mir ein :-)). Ich bin jetzt mit dem Bremsverhalten für einen 2,x Tonner sehr zufrieden.
dann geh doch in verhandlung und fordere sie ein!
Das war nicht der Punkt sondern die Logik für Skoda dahinter. Ich oder VW könnte ja als "Geschäftsmodell" die ~800 € auf 4 Jahre zu 2,5% anlegen und daraus dann die Raten zahlen. Wären finanzmathematisch 39€ oder ~5% Ertrag.
Übrigens die VW Anleihe XS2374595044 für 2027 rentiert gerade 27.07.25 bei 2,4% p.a..
Auch das nur als Beispiel. Wegen 39€ werde ich das natürlich nicht tun.
Warum machst du dir Gedanken um die "Sichtweise" von Skoda? Nur weil du dir 5% Nachlass wünschst!
Als Skodafahrer ist die Einmalzahlung wirtschaftlich Unsinn.
OK guter Punkt, ist hier das falsche Forum. Die 5% sollte nur die Logik illustrieren. Die Frage: "Warum macht das Skoda?" ist eher etwas für finanzwirtschaftliche Betrachtungen (monatliche Zahlungsströme oder gar Abo's werden ja z.B. gerne bei der Quartalsberichterstattung oder im Geschäftsbericht genannt).