Beiträge von Elias Rock

    Ich habe inzwischen in 14 Wochen immerhin 16x DC geladen. Mal davon abgesehen, dass ich in ca der Hälfte der Ladungen nicht auf x% gewartet habe, um weiterzufahren, sondern schlicht mein Kaffee, der Toilettengang und die Bockwurst mit Senf o.ä. der limitierende Faktor für die Ladezeit waren, habe ich von den anderen ca. 8x Laden etwa die Hälfte des Ladens bei mindestens 30% begonnen, weil da nun mal die Ionity-Station passend lag oder die „Sowieso-Pause“ zum Laden genutzt wurde. Aufgrund der anderen Ladekurve wäre ich in diesen 4 Fällen mit dem 135er etwas schneller, in den verbleibenden 4 Fällen mit dem 175er etwas schneller gewesen, dabei reden wir tatsächlich von 1-3 Minuten. In Summe bleibt eine Null.

    Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden ich im Leben an Tankstellen schon gewartet habe, bis eine Tanksäule vor mir frei wird, noch schlimmer war es, wenn ich nur eben bezahlen wollte, der Herr vor mit sich aber Frühstück machen lässt….

    Es geht hier nicht darum, ob man überhaupt langsamer oder schneller laden kann, sondern um den Unterschied zwischen den beiden Akkus im Elroq 85. Aber weil das Thema echt so ausgetreten Sitzheizung wie eine überfahrene Krähe am Straßenrand ist dies (versprochen) mein letzter Beitrag in diesem Strang.

    Die Realität sieht doch so aus:

    Man fährt an die Ladesäule, 250 oder mehr kW, steckt das Auto an und will von 10 auf 50% laden, weil die Opernvorstellung in 95 min in 160 km Entfernung beginnt, die Eintrittskarten waren sündhaft teuer.

    Man will daher auf keinen Fall bis 80 oder gar mehr % laden, denn dann würde man die Ouvertüre verpassen, die der berühmteste Violinist maßgeblich bestreitet, der aber unheilbar erkrankt ist, man wird das also nie nachholen können!

    Nun hat man aber einen fucking-Akku mit boring-135kW max Ladeleistung! Man lädt, sagen wir mal 9 Minuten, da hätte man die 160 km bis zum Opernhaus mit dem 175er Akku locker drin. Aber weil man ja den schwachen, schlechten Akku hat, irgendwo in China lieblos zusammengeschraubt, überall hängen noch Sojakeime unten raus und es riecht immer nach Sojasauce im Auto, beginnen nun quälende und endlose weitere 2-3 Minuten, in denen man noch laden muss. Wie lang zwei bis drei Minuten sind, kann man ermessen, wenn man sich vorstellt, man würde unter Wasser gedrückt, man wäre sicherlich ertrunken und tot. Oder ein Flusspferd würde 2-3 Minuten auf unserem Gesicht sitzen, auch da wären wir tot.

    Keine Frage, die Ouvertüre ist vorbei, ohne uns. Der Violinist drei Wochen später tot, er kann nie wieder auftreten.

    Ich glaube, jetzt wird manchem erst klar, wie galaktisch groß der Unterschied zwischen den beiden Akkus ist.

    Wer redet von Billigheimer? CATL ist Weltmarktführer und auch technologisch ziemlich führend. Bezüglich Degradation z.B. könnte die Batterie auch besser sein als die von LG.

    Aber es gilt auch das, was hier schon ca 10 x im Forum geschrieben wurde: Das Laden von 10 auf 80% ist gleich schnell. Das Laden von z.B. 40 auf 90% müsste bei der CATL schneller gehen als bei der LG.

    Für mich ist der Unterschied allenfalls batterietechnologisch interessant.


    Gruß

    Mir war kürzlich aufgefallen, dass die Erkennung des Elroq nicht auf sie leuchtenden Geschwindigkeitsschilder an den mobilen Anhängern reagiert hat, die auf dem Standstreifen standen. Gestern hat es aber funktioniert.

    Insgesamt passt die Angabe aber, dass ca jede 30. Erkennung schief geht, bzw. eine Fehlmeldung ist. Das ist ja die Angabe von Skoda, die Matthias Speicher berichtet hatte.

    Auch bei Sauwetter hat es gestern genauso gut geklappt wie sonst, bis auf eben ein paar Ausnahmen.


    Gruß

    Nils

    Hi, meine bisherigen Verbräuche wiederholen sich weitgehend. Im Umland zuhause innerstädtisch und auf Landstraßen liegt das zwischen 15 und 16 kWh, wir haben ja viel hoch und runter….

    Die Langstrecke Stuttgart-Münster, 480 km, war bei warmem Wetter mit Klimaanlage, viel Regen und viel Wind, meist von hinten, aber auch seitlich, 2x Stau bis zum Stillstand und mit 130 km/h, wo das ging, bei 19 kWh/100 km. Alles bestens, aus meiner Sicht.

    In der einen Pause nach 340 km haben wir 25 min geladen, aber nur, weil ich Kaffee und Bockwurst noch vertilgen wollte, ehe es weitergeht. Wir sind dann mit 38%; 167 km Restreichweite (Autobahnfahrt) am Ziel angekommen. 15 min Laden hätten also auch gereicht.

    In einem Vergleichs-Test bei Autobild schneidet der Volvo deutlich schlechter ab.

    Spritzigkeit, verstellbare Fahrmodi und DCC, deutlich mehr Ladevolumen, kürzerer Bremsweg beim Elroq…

    Dazu ist der Volvo noch spürbar teurer.

    Ich einem anderen Test, ich weiß nicht mehr wo, hatte der Volvo die schlechtere Reichweite, da die Herstellerangaben wohl reichlich geschönt sind.

    Für mich ein selten vernichtender Vergleich mit dem Volvo. Der Elroq sieht auch noch besser aus, aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Ich fand den Assistenten zunächst irgendwie überflüssig und hatte auch Probleme, ihn zu aktivieren und zu nutzen. Bei der langen Reisestrecke durch Frankreich war genug Zeit zum Testen und inzwischen finde ich ihn ganz praktisch. :)


    Ja, unter reinen Zeit-Gesichtspunkten ist das völlig richtig und manchmal sicher auch sinnvoll. Aber für mich beginnt der Urlaub beim Abfahren zu Hause und da dauern unsere Pausen so lange, wie wir frühstücken, unser mitgenommenes Mittagessen im Schatten unter Bäumen auf einer Wiese essen, der Hund seine Schnupperrunde erledigt hat, etc. Und schwupps, ist bei diesen blöden modernen E-Autos die Batterie schon auf 93%… ^^