Alles anzeigenFür den Kurzschlusstrom passt das mit der Doppelten länge schon, ist bei meinem "Beispiel" auch berücksichtigt.
Gibt halt mehrere Themen bei der Kabeldimensionierung. Oft wird, warum auch immer, nur auf die 3% Spannungsabfall der VDE verwiesen (Aus Persönicher Sicht der unwichtigste Punk bzw. der bei dem ich am ehesten Kompromisse eingehen würde)Grob:
SpannungsabfallHier entscheidet Strom, Querschnitt und Länge (Bei Einphasigem Betrieb auch doppelt, Symmetrisch belasteter dreiphasiger Betrieb Länge mal 1,732 (würde ich bei einer Wallbox nicht davon ausgehen!) , ist in der Angabe der Leitungslänge In der Regel inkludiert.)
(thermischen) Belastbarkeit
Hier entscheidet Querschnitt, Strom, belastete Adern und Verlegeart.
Abschaltverhalten der Sicherung.
Hier entscheidet, neben der Sicherung (Nennstrom/ Auslösecharakteristik / Abschaltvermögen), der zu erwartende Kurzschlussstrom am schlechtesten Punkt ist (Bei der Wallbox wohl am Typ2 Stecker).
Dieser lässt sich aus meiner Sicht ohne zu Messen oder zumindest ohne gemessenen "Referenzpunkt" nur schwer bestimmen.
Wird aber auch durch den Querschnitt und die Länge beeinflusst.
Grundsätzlich sind alle 3 Faktoren zu erfüllen.
Was imho auf jeden Fall sinnvoll ist, ist es eine gute Wallbox wie z.B. die go-e zu verwenden. Da kann man Spannung und Temperatur (Eingang und Ausgang) direkt ablesen, man kann die Stromstärke begrenzen und sie hat einen eigenen DC-Schutz und schaltet bei Störungen/Temperaturproblemen ab.