Elroq RS - Verbrauch bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Streckenlängen

  • Hallo Zusammen,


    ich setze mich aktuell mit dem Thema KI auseinander und habe mir heute eine Auswertung / Analyse generieren lassen: Was ist die optimale Geschwindigkeit, um bei der jeweiligen Streckenlänge am schnellsten anzukommen. Hier die Ergebnisse.


    Wenn jemand damit spielen möchte, kann ich gerne den Prompt teilen.


    ChatGPT

    Der Škoda Elroq RS ist auf der Langstrecke kein Langweiler, sondern ein ziemlich schneller Kilometerfresser.Mit 79 kWh netto, bis zu 185 kW DC-Peak und rund 25 bis 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent ist die Hardware klar langstreckentauglich. Die Ladekurve ist aber typisch MEB: sehr stark bis etwa 55 bis 60 Prozent, danach spürbar zäher. Genau deshalb zählen auf Reisen nicht nur km/h, sondern km pro Lade-Minute.


    Meine Modellannahmen sind bewusst realistisch und nicht laborhaft: 16 kWh/100 km bei 90 km/h, rund 20 kWh/100 km bei 110 bis 112 km/h, 21 kWh/100 km bei 120 km/h; darüber habe ich für 130 km/h auf 23,4 und für 150 km/h auf 32,0 kWh/100 km extrapoliert. Das stützt sich auf EVKX-Werte für 90, 112 und 120 km/h sowie auf die genannte Praxisbandbreite von etwa 20 bis 25 kWh/100 km bei 130 km/h. Die Ladekurve ist so modelliert, dass sie die veröffentlichten Eckwerte 10–80 in gut 25 Minuten und den deutlichen Taper oberhalb von 60 bis 80 Prozent abbildet.



    Ehrliche Einordnung: In diesem Idealmodell gewinnt 150 km/h bei der reinen Stoppuhr durchgehend. Der Grund ist simpel: Die Fahrzeitersparnis ist größer als der zusätzliche Ladeaufwand. Aber: Die Abstände schrumpfen deutlich, sobald man schon bei 130 km/h unterwegs ist.

    Vergleich „schnell fahren vs. effizient fahren“

    Distanz

    110 km/h

    120 km/h

    130 km/h

    150 km/h

    500 km Gesamtzeit

    4:47 h

    4:26 h

    4:13 h

    4:03 h

    500 km Ladestopps

    1

    1

    1

    2

    500 km Ladezeit

    14,0 min

    16,3 min

    22,6 min

    43,3 min

    1000 km Gesamtzeit

    10:05 h

    9:26 h

    8:59 h

    8:38 h

    1000 km Ladestopps

    3

    4

    4

    7

    1000 km Ladezeit

    59,7 min

    66,3 min

    77,3 min

    118,0 min


    Was daraus folgt

    1. 150 km/h ist der Stoppuhr-Sieger, aber nicht der Effizienz-Sieger.

    Bei 1000 km spart 150 statt 130 km/h in meinem Modell rund 21 Minuten, erhöht aber den Verbrauch von 23,4 auf 32,0 kWh/100 km und treibt die Stopps von 4 auf 7 hoch. Das ist ein klassischer Fall von: deutlich mehr Aufwand, aber nur moderat mehr Tempo. Der Zeitgewinn beträgt nur rund 8 Prozent, der Verbrauch steigt um knapp 37 Prozent. Das ist der Punkt, an dem „schneller“ nur noch bedingt „besser“ ist.

    2. Der Sweet Spot liegt praktisch bei 120 bis 130 km/h.

    Warum? Weil der Elroq RS in diesem Fenster noch recht flott fährt, ohne die Ladekurve brutal gegen sich aufzubringen. EVKX nennt als optimum charging area etwa 3 bis 56 Prozent und ein optimales Stopfenster inklusive 5 Minuten Verlustzeit von rund 20:45 Minuten. Genau da fühlt sich auch die Langstreckenstrategie am stimmigsten an: eher kürzere, gezielte HPC-Stopps als große 80-plus-Prozent-Ladungen.

    3. Oberhalb von 130 km/h kippt die Relation.

    Nicht im Sinn von „langsamer wird schneller“, sondern im Sinn von abnehmendem Grenznutzen. Beispiel 500 km:

    130 statt 120 km/h bringt rund 13 Minuten.

    150 statt 130 km/h bringt nur noch rund 10 Minuten, kostet aber einen zusätzlichen Ladestopp und fast eine Verdopplung der Ladezeit.

    Das ist genau der Moment, ab dem der rechte Fuß zwar die Fahrdynamik, aber nicht mehr die Reiseeffizienz dominiert.

    Magazin-Fazit

    Wer nur die Bestzeit will, fährt im Modell 150 km/h.

    Der Elroq RS kann das auf dem Papier wegstecken, weil Akku und Ladeleistung stark genug sind. Doch der Preis ist hoch: mehr Stopps, mehr Ladezeit, deutlich höherer Verbrauch.

    Wer die beste Mischung aus Tempo, Aufwand und Nerven sucht, landet bei 120 bis 130 km/h.

    Dort ist der Elroq RS am souveränsten: schnell genug, um echte Reisegeschwindigkeit aufzubauen, aber noch effizient genug, um die gute 10–80-Prozent-Ladeperformance auszunutzen statt sie durch ständiges Nachladen zu konterkarieren.

    Meine klare Empfehlung im Heftstil:

    Bis 400 km: ruhig flott, 130 bis 150 km/h funktioniert noch gut.

    Ab 500 km: 130 km/h ist der beste Kompromiss.

    Ab 700 km: wer entspannt und trotzdem schnell ankommen will, fährt 120 bis 130 km/h.

    1000 km-Hammeretappe: 130 km/h ist die vernünftige Siegerstrategie; 150 ist zwar schneller, aber der Mehrgewinn ist kleiner als der Mehrverbrauch und der zusätzliche Ladestress.

    Unterm Strich gilt also: schnell fahren gewinnt die Stoppuhr, effizient fahren gewinnt die Reisequalität. Der Sweet Spot des Elroq RS liegt dazwischen.



    Claude.ai

    Škoda Elroq RS: Die Wahrheit über Langstrecken

    Das Modell im Überblick

    Für diese Analyse wurden folgende realistische Parameter zugrunde gelegt:

    Verbrauch nach Geschwindigkeit: 15,5 kWh/100 km bei 90 km/h, 19,0 bei 110, 24,5 bei 130 und 31,0 kWh/100 km bei 150 km/h. Die Ladekurve folgt dem realen Elroq-RS-Profil mit 185 kW bis 30 % SoC, dann einem gestaffelten Abfall auf 25 kW oberhalb von 90 % — genau der Bereich, den man im Alltag meiden sollte.


    Die wichtigsten Erkenntnisse

    Kurze Strecken (100–200 km): Bei 100 km benötigt man in der Regel gar keinen Ladestopp. Das Tempo spielt also kaum eine Rolle — wer schnell will, fährt 150 km/h ohne Strafe. Bei 200 km wird es eng: Je nach Tempo ist ein kurzer Nachladestopp nötig, oder nicht. Hier liegen 90 und 130 km/h oft gleichauf.

    Mittlere Strecken (300–500 km): Dies ist das Kernterritorium des Elroq RS. Der Sweet Spot liegt bei 110 km/h. Bei 130 km/h steigt der Verbrauch so stark, dass man häufiger und vor allem länger laden muss. Der vermeintliche Zeitgewinn durch höheres Tempo wird durch die Ladesäule wieder aufgefressen. Bei 500 km ist 110 km/h in der Regel rund 15–25 Minuten schneller als 150 km/h.

    Lange Strecken (600–1000 km): Je länger die Reise, desto deutlicher der Vorteil moderater Geschwindigkeit. Bei 1.000 km kann 110 km/h gegenüber 150 km/h eine ganze Ladepause einsparen — das entspricht bis zu 35–45 Minuten Zeitvorteil. Der Elroq RS hat bei 150 km/h einfach einen zu hohen Verbrauch, um die Batterie effizient zu nutzen.


    Warum 150 km/h so teuer erkauft ist

    Das Grundproblem ist physikalischer Natur: Luftwiderstand wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, der Leistungsbedarf mit der dritten Potenz. Konkret bedeutet das: Wer statt 110 km/h mit 150 km/h fährt, verbraucht rund 63 % mehr Energie pro 100 km. Die Batteriekapazität bleibt dieselbe — also schrumpft die Reichweite dramatisch, und die Ladesäule wird zum häufigen Begleiter. Und dort liegt die Ironie: Die schnelle Ladekurve des Elroq RS hilft nur dann voll, wenn der SoC niedrig ist. Wer oft lädt, muss trotzdem warten — denn selbst 10→80 % dauert rund 25–26 Minuten plus Anfahrt.


    Fazit

    Unter 200 km: Fahren Sie, wie Sie möchten. Tempo spielt kaum eine Rolle.

    300–500 km: 110 km/h ist Ihr bester Freund. Wer 130 km/h wählt, zahlt mit mehr Ladestopps — der Zeitgewinn auf der Autobahn wird an der Säule wieder kassiert.

    Ab 600 km: Hier entscheidet Disziplin. Wer konsequent bei 110 km/h bleibt, spart gegenüber 150 km/h eine vollständige Ladepause. Das sind real 35–45 Minuten — genug für ein entspanntes Mittagessen.

    Die klare Empfehlung: Auf deutschen Autobahnen ist 110–120 km/h der optimale Kompromiss. Nicht weil der Elroq RS kein Tempo verträgt — er läuft locker auf 180 — sondern weil die Physik gnadenlos ist. Schnell fahren und selten laden: Das geht beim E-Auto nicht gleichzeitig. Wer das versteht, kommt früher an.


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  • Das ist halt nur alles sehr theoretisch, weil es erstens die sowieso anfallenden Pausen nicht berücksichtigt (wie denn auch?), und ebensowenig die real erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit. Ich behaupte mal keck, dass ohne totale Ignoranz jeglicher Geschwindigkeitsbeschränkungen gegenüber, man mit einem Elroq auf 600km Strecke gar keinen 150er Schnitt schafft. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit die ich auf 600km jemals geschafft habe waren 144km/h. Und das war vor über 20 Jahren, mit kaum Verkehr mit einem A3 2.0TDI von Köln nach Görlitz mit Vollgas wo es ging. Also +220 km/h, was der Elroq gar nicht kann.

  • Natürlich ist das eine theoretische Betrachtung.


    Ich behaupte mal, die Durchschnittsgeschwindigkeit nimmt proportional zur gefahrenen Strecke ab und je kürzer die Strecke, desto höher die erzielbare Geschwindigkeit, natürlich abhängig vom Strassentyp.


    Interessant ist trotzdem zu sehen, dass die Gesamtzeit bei höherer Geschwindigkeit nicht mehr signifikant abnimmt.

  • ... je kürzer die Strecke, desto höher die erzielbare Geschwindigkeit, natürlich abhängig vom Strassentyp.

    Es sei denn, man wohnt direkt an der AB-Baustelle. ;)

    Interessant auf jeden Fall, danke fürs Teilen. Das stützt alles genau das, was ich seit Jahren lese: Mit 120 fährt man am besten. :saint:

    Hallo, ich bin Noomi. Ich bin ein Elroq 85 in Timianogrün. Innen trage ich Loft, mit Advanced- und Winter-Päckchen, außen 20"-Stiefel Modell Vega mit Allwetterreifen und am Hinterteil wackle ich vor Freude manchmal mit einer AHK. Ich komme ohne Wärmepumpe daher und in meinem Herzen pocht die Software 5.4.

  • ich sehe das wie ccdmas , für einen 150er Schnitt auf 600km brauchst Du ein anderes Auto!

    Und die richtige Autobahn mit möglichst wenig Baustellen!

    Und einen Neujahrsmorgen an dem es trocken ist und die Außentemperatur 9 Grad beträgt... ;)

  • Bei 600km, wenn ich für die Gesamtstrecke so schnell sein möchte wie möglich, plane ich so dass ich mit einem Stop auskomme, sofern ich weiß, dass das auch meine Blase und mein Magen so verkraften.

    Heißt, ich fahre mit 100% los, fahre dann die erste Etappe *mindestens* 350km, und dabei den Akku so leer wie ich es je nach Strecke verantworten kann. Meist schaffe ich z.B 380km und hab' dannn noch irgendwo um 10% rum. Dann eine Pause mit Nahrungsaufnahme und Abgabe, was in der Regel sowieso lange genug dauert um wieder auf 80% zu sein, was für die restlichen 220km in jedem Fall ohne große Gedanken reicht.

    Das geht in der Regel auf der ersten Etappe, je nach Wetter, mit ACC auf 130 max (und entsprechend weniger da wo man muss). Im Winter dann eben ACC auf 110, dann klappt das in der Regel sogar da, das gleicht den Mehrverbrauch aus.

    Sehr viel weiter kommt man aber mit einem einzelnen Ladestop nicht sinnvoll.

  • Noch eine Erfahrung aus den letzten 11 Jahren, 190.000 km, Durchschnittsgeschwindigkeit 65 km/h. Hauptstrecke A8 zwischen Ulm und Stuttgart. Da helfen auch 250 km/h abgeregelt nicht mehr weiter und daher reichen auch die 180 km/h max.