Ich werfe mal etwas in den Raum, was mich an der aktuellen Diskussion etwas nachdenklich stimmt.
Hier wird gefühlt ausschließlich darüber gesprochen, wie wenig man auf einer bestimmten Strecke verbraucht hat. Jede Fahrt wird in kWh/100 km seziert und optimiert.
Ist das wirklich das primäre Ziel?
Versteht mich nicht falsch: Ein niedriger Verbrauch ist objektiv positiv für den Geldbeutel und für die Umwelt. Dagegen gibt es nichts einzuwenden. Aber schaut ihr während der Fahrt permanent auf den Verbrauch? Optimiert ihr bewusst Tempo, Heizung, Beschleunigung nur mit Blick auf die nächste Nachkommastelle?
Mir persönlich ist das zu mühsam. Ich habe das Fahrzeug gekauft, um es zu nutzen – nicht, um jede kWh zu verwalten. Wenn ich effizient unterwegs bin, nehme ich das gerne mit. Aber ich fahre nicht mit dem Taschenrechner im Kopf.
Vielleicht sehe ich das zu pragmatisch.
Mich würde interessieren, ob ihr wirklich aktiv auf Verbrauch fahrt oder ob das eher ein nettes Nebenprodukt ist.